Radeln mit Paul – eine Bildergeschichte aus Schwalmtal

Unter dem Titel „Wör näeme dr Fiets“ hatten wir – also die Grünen und ich – zu einer kleinen Radtour durch unser schönes Schwalmtal eingeladen.

Mehr Leute als erwartet waren unserer Einladung gefolgt. Einige mussten leider aus verschiedenen Gründen kurzfristig absagen, so dass wir fast noch mehr gewesen wären. Schlussendlich waren wir über 20 Radfahrer:innen, die am Ende das Ziel erreichten. Doch fangen wir mit unserer Bildergeschichte doch erst mal am Anfang an.

Das Treffen auf dem Markt in Waldniel

Zunächst einmal checkte Pino mein Rad – Luftprüfung ergab: Luft fehlt. Dann eine kleine Probefahrt und ich bekam mein Rad zurück. Offenbar bestanden keine weiteren Bedenken.

Strecke checken, Route prüfen, Fahrrad-App öffnen – letzte Vorbereitungen vor dem Start.

Nach und nach füllte sich der Marktplatz mit immer mehr Teilnehmer:innen unserer gemeinsamen Tour.

Daumen hoch! Es kann losgehen.

Kurz nach 19.30 Uhr brachen wir am Markt auf. Durch den Kaiserpark fuhren wir Richtung Kranenbachtal und über den alten Bahndamm nach Amern.

Unterwegs machten wir diverse Stopps und berichteten über unsere Ideen. Zum Beispiel über unsere Pläne im Kranenbachtal. Auf unsere Initiative hin führt bereits ein ausgeschilderter Wanderweg durch das Kranenbachtal und verbindet die beiden Hauptortsteile Schwalmtals. Wir möchten das Kranenbachtal zu einem gemeindlichen Naturpark ausbauen, der die Ortsteile auf natürliche Weise miteinander verbindet. Hier sind ideale Voraussetzungen gegeben, eine typisch niederrheinische Natur- und Kulturlandschaft zu schützen und gleichzeitig erlebbar zu machen.

Der Central Park Schwalmtals

Die Natur, die man im idyllischen Kranenbachtal erleben kann, ist schlicht sensationell. Seine einzigartige Lage tut ihr Übriges. Wo gibt es das schon, dass mitten im Ort ein solches Naturerlebnis möglich ist? Eigentlich müsste Schwalmtal Kranenbachtal heißen, so zentral liegt dieser Naturpark in unserer Gemeinde, so sehr prägt diese Kulturlandschaft die verbindende Mitte zwischen unseren beiden größten Ortsteilen. Neben entsprechenden Schutzmaßnahmen sollten Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden, damit kleine und große Schwalmtaler Bürger in ihrem zentralen Naturpark spielen oder einen wunderschönen Spaziergang im Herzen Schwalmtals mit einem Picknick verbinden können.

Bei einem zweiten Stopp auf dieser Strecke sahen wir, wie breit der Kranenbach hier geworden ist und wie sehr sich das Wasser bereits staute. Der Grund ist ein natürlicher Staudamm – gebaut von einem Biber, der sich offenbar in diesem Naturparadies pudelwohl fühlt. Zumindest leistet er motiviert ganze Arbeit und legt nicht gerade kleine Bäume quer über den Bach.

Weiter ging unsere Fahrt über den Lunapark am Kockskamp bis zum Bruchweg an der evangelischen Kirche.

Über diesen Weg gelangten wir zur Hauptstraße in Amern und fuhren nun vorbei am Mühlenturm über Kasend zum Heidweiher.

Hier freute sich jemand ganz besonders – denn endlich konnte wieder gerollt werden. Wir hatten nämlich nicht nur Fahrradfahrer:innen dabei und die Strecke war nicht überall Inliner-tauglich.

Vom Heidweiher aus radelten wir dann entspannt und gut gelaunt weiter über Frankenmühle zum Hariksee.

„Fast zu idyllisch“

Blühende Wiesen, der ruhig daliegende Heidweiher, Kühe auf Weiden und Schafe in Gärten. Irgendjemand sagte den Satz:

„Es ist so schön hier bei uns. Fast zu idyllisch.“

Nach einer insgesamt 80-minütigen Tour und einem für niederrheinische Verhältnisse ganz schön hügeligen Endspurt erreichten wir dann gegen 20.45 Uhr unser Ziel, das Waldhaus am Hariksee. Hier ließen wir den Abend bei Windbeuteln, Pommes oder Salat, bei Bier, Limonade oder Kaffee – eben ganz nach Hunger und Geschmack – gemeinsam ausklingen.

Einer ist auf all diesen Fotos leider nicht zu sehen. Aber die Fotos belegen, er war dennoch auch dabei. Und zwar war er uns stets einen Moment voraus. Er war nämlich immer schon da, wenn wir um die Ecke kamen und erwartete uns mit seiner Kamera. Gestern war zwar der Kameratag 2020, aber für Werner ist jeder Tag Kameratag und so hat er uns wieder einmal mit vielen schönen Fotos beglückt. Herzlichen Dank an Werner Lüders, „Schwalmtaler Hoffotograf“ aus dem Team Paul.

1 Kommentar zu „Radeln mit Paul – eine Bildergeschichte aus Schwalmtal“

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